Gemeinsam für eine nachhaltige Ernährung in der Region

Essbare Schulen Oldenburg

Erstes Projekt zum Thema „Essbare Stadt“

Oldenburg wird „essbar“?! Mit 29.900 Euro fördert die Niedersächsische Bingo-Umweltstiftung (NBU) das Projekt „Essbare Schulen“ in Oldenburg. Auch die LZO sowie die Wirtschaftsförderung der Stadt Oldenburg finanzieren dieses Projekt, sodass es uns möglich ist, in diesem Jahr an Schulen in Oldenburg Hochbeete aufzustellen und diese gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern nach Permakultur-Kriterien zu bepflanzen und pflegen. Hierbei wollen wir die Ernährung im globalen Zusammenhang praxisnah darstellen, Gestaltungskompetenzen für den Alltag vermitteln und konkrete Handlungsspielräume für den Klima- und Umweltschutz eröffnen.

Die entsprechenden Unterrichtseinheiten werden mit den Anleitungen zum Bau und zur Bepflanzung der Kistenbeete im Internet veröffentlicht, damit sie allen Schulen im Anschluss zur Verfügung stehen. Zusätzlich ist eine „Projektzeitung“ mit den entsprechenden Materialien geplant.

Für die Koordination des Projektes ist Moritz Wittkamp tätig. Als Projektpartner sind die IGS Flötenteich, das Neue Gymnasium Oldenburg und die Berufsbildenden Schulen 3 seit Anfang 2019 mit dabei. Mit der Grundschule Kingenbergstraße sowie dem Kreativ:LABOR konnten zudem weitere Kooperationen gebildet werden. Weitere Schulen können sich ebenfalls noch gern bei uns melden!

Zudem werden noch Interessierte gesucht, die sich an der Gestaltung dieses Projekts beteiligen wollen!

Ansprechpartner:

Moritz Wittkamp
moritz.wittkamp@ernaehrungsrat-oldenburg.de
0157-56557332

Moritz Wittkamp ist seit mehreren Jahren in der Oldenburger Nachhaltigkeitsszene aktiv und widmete sich neben seinem Masterstudium in „Sustainability Economics und Management“ auch Projekten wie der NachDenkstatt. Mit einem Schulgartenprojekt von Ingenieure ohne Grenzen e.V. in Bolivien engagierte er sich bereits mit praktischen Ansätzen für eine zukunftsfähige Ernährung im Bildungsbereich, woran er inhaltlich mit unserem Projekt an Oldenburger Schulen anknüpft. Vor allem liegt ihm urbanes Gärtner als Thema am Herzen, welches er unter dem Stichwort „Essbare Städte“ aus der Perspektive des transformativen Lernens in seiner Masterarbeit vertiefte.

Essbare Schulen

Kistenbeetbau

und Bepflanzung

Mit einer Vielzahl helfender Hände konnten wir im Frühjahr 2019 die ersten Hochbeete an Oldenburger Schulen eröffnen. Die Schüler*innen der beteiligten Schulen haben großen Spaß an der ersten Aussaat und Bepflanzung ihrer Kistenbeete. Neben der Neugier für die oft noch fremden Gerüche der Kräuter wird bereits deutlich, dass sich die Kinder und Jugendlichen den mit dem neuen Lernort einhergehenden Aufgaben verantwortungsbewusst stellen und vor allem der Ernte mit Vorfreude entgegenblicken.

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Essbare Schulen

Bildung

rund um die Kistenbeete

Bildung ist eine wichtige Säule des Projekts. Von „A“ wie Anbau bis „Z“ wie Zubereitung vertiefen wir sowohl praktisches Wissen über die Bepflanzung der Beete als auch theoretische Perspektiven. Mittels interaktiver Methoden und dem Erleben mit allen Sinne kommen wir dabei mit Schüler*innen in den Dialog über konkrete Aspekte nachhaltiger Ernährungsweisen.

Gerne teilen wir unsere Bildungsmaterialien mit dir und versuchen einen Unterrichtsbesuch bei Interesse möglich zu machen.

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Essbare Schulen

Kreative Schreibwerkstatt mit

Geschichten aus dem Schulgarten

In Kooperation mit der AG Schülerzeitung findet an der IGS Kreyenbrück eine kreative Schreibwerkstatt statt, die sich den essbaren Pflanzen im Schulgarten widmet. Dabei beobachten und erforschen die Schüler*innen, die zuvor meist noch unbekannten Kräuter oder Gemüsesorten. In der gestalterischen Textarbeit versetzen sich die Teilnehmer*innen in die Pflanzen hinein und verfassen Gedichte, kleine Krimis und Liebesgeschichten basierend auf den ökosystemischen Geschehnissen im schuleigenen Garten.

Ein richtiger Pespektivwechsel wird gewagt, den es letztendlich auch mit Blick auf die anstehende Agrar- bzw. Ernährungswende braucht.

Essbare Schulen

Veranstaltungen

rund um die Kistenbeete

Schulübergreifend zu Wirken ist ein wichtiger Grundsatz unseres Projektes. Mit nachbarschaftlichen und öffentlichkeitswirksamen Veranstaltungen bieten wir allen Mitstreiter*innen eine Plattform sich zu vernetzen und tragen gleichzeitig den Gedanken einer „Essbare Stadt“ in unsere städtische Gemeinschaft vor Ort!

Zum Beispiel mit einem Sommerfest gegen Lebensmittel-verschwendung, einer Fotoausstellung über die Kistenbeete und die angewandten Permakulturprinzipien oder lokalen Kochevents mit selbstangebauten Zutaten.